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Schulprofil

Was macht die Maximilian-Kolbe-Schule zu einer "besonderen Schule"? In den letzten acht Jahren haben wir uns dem Schwerpunkt "Berufsorientierung" verschrieben. Aber dies ist nur eine Facette unseres Konzepts für unsere Schüler.

Ausbildungsplatzgarantie

logo ausbildungsplatzvertrag220Die Maximilian-Kolbe-Mittelschule Rimpar garantiert allen ausbildungsfähigen Abschluss-schülern einen Ausbildungsplatz. Ein kommunales Netzwerk und eine Kooperation mit zahlreichen außerschulischen Betriebspartnern ermöglicht diesen Ausbildungspakt, in dem sich alle Partner verpflichten, gemeinsam und in enger Zusam-menarbeit, allen ausbildungsfähigen Schülerinnen und Schülern ein Ausbildungsangebot zu unterbreiten.

Diese Garantie wird in Form eines verlässlichen Vertrages zwischen den Schülerinnen und Schülern der Maximilian-Kolbe-Mittelschule Rimpar, deren Eltern, der Schule selbst und der Marktgemeinde Rimpar vereinbart. Die Unterzeichnung des Vertrags findet jedes Jahr zu Beginn der 8. Jahrgangsstufe statt. Wir starteten am 17.10.2012 mit der feierlichen Überreichung der Verträge durch Bürgermeister Burkard Losert im Rittersaal von Schloss Grumbach. In diesem Jahr erhielten die Schüler der 8. Klasse ihre Verträge am 24.10. wieder im Schloss.

Die einzelnen Vertragsparteien haben folgende Verpflichtungen zu erfüllen:

Schüler Schule Eltern
  • Leistungsbereitschaft zeigen
  • sich an Regeln halten
  • in Mathe und Deutsch mind. Note 3
  • in keinem Fach "mangelhaft"
  • Teilnahme an Fördermaßnahmen
  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit
  • 100 Stunden außerschulisches Engagement (sozial)
  • Ferienpraktikum
  • individuelle Förderung unserer Schüler auch durch zusätzliche Maßnahmen
    => Förderplan
  • Regelmäßige Gesprächstermine durch Klasslehrer, Übergangsmanager, Berufsberatung und ggf. auch Schulleitung
  • Anbahnen und trainieren von Schlüsselqualifikationen
  • Detaillierte Dokumentation über Lernfortschritt und Leistungsstand...
  • Unterstützung des Kindes bei der Erfüllung des Vertrags
  • Regelmäßige Information über schulische Fortschritte des Kindes (mind. einmal pro Halbjahr).

Leitbild

In unserem Leitbild spiegeln sich unsere Wertvorstellungen im gemeinsamen Umgang miteinander wieder. So wollen wir unsere Erziehungs- und Bildungsziele gemeinsam erreichen.

  • Im Mittelpunkt steht der Mensch Jeder bei uns soll wissen, dass er etwas Besonderes darstellt. Jeder Schüler ist mehr wert als sein Notendurchschnitt. Wir Lehrkräfte verstehen uns als Begleiter, Lehrer und Erzieher der Schülerinnen und Schüler in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Wir legen Wert auf einen freundlichen Umgangston und wollen uns mit Rücksichtnahme, Respekt und persönlicher Wertschätzung begegnen.
  • Entdecke, was in dir steckt! Wir versuchen den Schülern zu helfen, ihre Fähigkeiten und Talente wahrzunehmen. Wir ermutigen sie, an sich zu glauben und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wir vermitteln ein solides Grundwissen, auf das nach der Schulzeit aufgebaut werden kann. Wir versuchen unsere Schüler auf das Leben vorzubereiten, indem wir besonderen Wert auf die folgenden Tugenden und Schlüsselkompetenzen legen: Höflichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Ausdauer, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Toleranz, Sinn für Ordnung, Hilfsbereitschaft, Anstrengungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und Zivilcourage.
  • Finde deinen Platz im Leben  Mit Hilfe von individueller Beratung und intensiver Begleitung bei zahlreichen Praktika versuchen wir unsere Schüler auf die Berufs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Neben den Lehrern bietet auch unser „Übergangsmanager“ sorgfältig abgestimmte Hilfen bei der Berufswahl, Berufsvorbereitung, bei Bewerbungen für Praktikums- und Ausbildungsplätze.
  • Wohlwollendes Miteinander Wir wollen alle hier an der Schule eine gute Atmosphäre erleben und deshalb bemühen sich auch alle Beteiligten um ein gutes und wohlwollendes Miteinander. In unserer Schule soll niemand Angst haben, von anderen verlacht, verspottet oder Opfer von Gewalt werden. Wir werden alles unternehmen, damit in unserer Schule eine Atmosphäre des Vertrauens und der gegenseitigen Achtung herrschen kann.

Berufsorientierung

Viele Praktika - höhere Chancen für unsere Schüler.
Bereits seit zehn Jahren sehen wir einen Schwerpunkt unserer Arbeit darin, die Schüler auf ihrem Weg in das Berufsleben intensiv zu begleiten. Unter anderem bieten wir ihnen die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen.

  Regelklasse M-Klasse*
7. Klasse Betriebserkundung,
Schnupperpraktikum
Betriebserkundung,
Schnupperpraktikum
8. Klasse 4 Wochen Praktikum 3 Wochen Praktikum
9. Klasse

3 Wochen Praktikum.
Bei Bedarf: Freistellung für individuelles "Probearbeiten" bei Chance auf Lehrvertrag

1 Woche Praktikum in den Ferien

2-3 Wochen Praktikum

 

1 Woche Praktikum in den Ferien

10. Klasse   1-2 Wochen Praktikum
Bei Bedarf: Freistellung für individuelles "Probearbeiten" bei Chance auf Lehrvertrag

 *zurzeit ist die MKS Rimpar Standort für die Klasse M8. Im Schuljahr 2016/17 wird aus der M8 die M9. Zudem startet bei uns eine neue M7.

 


Vertiefte Berufsorientierung (VBO) als feste Säule
kelleSeit nunmehr fünf Jahren unterstützt Christian Kelle als "Übergangsmanager" unsere 8.-, 9.- und 10.-Klässler auf ihrem Weg von der Schule in den Beruf.

Herr Kelle:
"Für mich bedeutet die VBO, Hilfestellung für Schüler zu leisten, die alleine vielleicht nicht in der Lage sind, sich um Praktikums- und/ oder Lehrstellen zu kümmern. Da gehören die "Basics" wie richtiges Auftreten, Disziplin und überhaupt die Wahl des richtigen Ausbildungsberufs ebenso dazu wie die richtige Bewerbung oder das Auftreten beim Bewerbungsgespräch.

Natürlich muss man da dem einen oder anderen Schüler auch mal 'den Zahn ziehen', einen Beruf erlernen zu wollen, den er von seinen Voraussetzungen her nicht schaffen kann. Beispielhaft sei der berühmte KfZ-Mechatroniker genannt.

Ich 'matche' die Schüler in persönlichen Gesprächen, klopfe ab, für was sie sich interessieren oder was sie gerne machen würden. Dann werden entsprechend Praktika klargemacht und in Zusammenarbeit mit Christiane Seufert (Berufsberaterin der Agentur für Arbeit) entsprechende Lehrstellen gesucht. Hilfreich hierbei ist ein ständig wachsendes Netzwerk mit zahlreichen Ausbildungsbetrieben. So zahlen sich ehrenamtliche Engagements wie Gemeinderat (17 Jahre) oder IHK-Prüfungsausschussvorsitzender bei den Elektrokaufleuten des öfteren auch für unsere Schüler aus. 

Was ist Schulsozialarbeit? - Einblicke in meine Arbeit

lanigIch heiße Katharina Lanig und arbeite als Schulsozialpädagogin an der Maximilian-Kolbe-Schule. Damit Sie sich mein Aufgabenfeld besser vorstellen können, gebe ich Ihnen hier einen kleinen Einblick einmal aus Sicht der Schüler und zum anderen aus Sicht der Eltern.

Aus Sicht der Schüler ...

 „Der ärgert mich die ganze Zeit …“
-    Schüler beschwert sich über einen Mitschüler aus seiner Klasse
Hilfe/Angebot der Schulsozialarbeit:
-    Schlichtungsgespräch mit beiden Parteien
-    Vermittlung an Streitschlichter

„Ich möchte von Zuhause weg …“
-    Schüler sucht Gespräch mit mir
-    berichtet von schwieriger Situation zu Hause (Gewalt, Sucht eines Elternteils, Streit, ….)
-    sucht Hilfe, äußert Wunsch, von Zuhause auszuziehen
Hilfe/Angebot der Schulsozialarbeit:
-    mehrere Einzelgespräche / sich als Ansprechpartner anbieten
-    Gespräch mit Eltern suchen
-    Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu weiteren Hilfen (Jugendamt, Beratungsstelle)

 „Die … hat mit mir Schluss gemacht …“
-    Schüler sucht Gespräch mit mir
-    ist ziemlich verzweifelt, da seine Freundin sich von ihm getrennt hat
Hilfe/Angebot der Schulsozialarbeit:
-    sich als Vertrauensperson/Ansprechpartner anbieten
-    weitere Gespräche (zuhören, Wege aufzeigen, wie er Liebeskummer überwinden und wieder nach vorne schauen kann)

Aus Sicht der Eltern ...

„Hilfe, mein Kind wird in der Schule gemobbt“
-    Eltern kommen auf mich zu und berichten von Sticheleien gegenüber ihrem Kind
-    Dem Kind gehe es nicht gut und möchte nicht mehr in die Schule
Hilfe/Angebot der Schulsozialarbeit
-    Überprüfung der Situation durch Gespräche mit Eltern, betroffenen Schüler
 → Handelt es sich um Mobbing?
-    Gespräch mit Täter
-    Klärungsgespräch mit allen Parteien (evtl. Täter-Opfer-Ausgleich)
-    evtl. weitere Begleitung des betroffenen Schülers

„Ich komme mit meinem Sohn/meiner Tochter überhaupt nicht mehr klar“
-    Zuhause gibt es regelmäßig Unstimmigkeiten/Streit
-    sehr angespannte Stimmung/Situation
Hilfe/Angebot der Schulsozialarbeit
-    Gespräch mit Eltern/Schüler (getrennt/gemeinsam) bzgl. der Ursachensuche
-    Gespräch in Form einer Mediation zur Klärung der Probleme
-    evtl. Weitervermittlung an eine passende Beratungsstelle

Zulassungsarbeiten über unsere Schule

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Studentinnen und Studenten an unserer Schule erste Praxiserfahrungen gesammelt. Viele von ihnen kamen ein zweites oder drittes Mal zu Praktika oder um als Lerntrainer oder Hausaufgabenbetreuer mitzuarbeiten.

Vier von ihnen haben über unsere Schule ihre Zulassungsarbeit geschrieben:

1) Johanna Jäger: Neue Wege an der Hauptschule: Das Konzept der Werk-/Realschule "Fit fürs Leben" an der Maximilian-Kolbe-Schule in Rimpar. 2010

2) Johanna Klashinrichs: Neue Wege an der Hauptschule: Das Konzept der Werk-/Realschule "Fit fürs Leben" an der Maximilian-Kolbe-Schule in Rimpar. 2010

3) Silvia Spitz: Das Ermutigungsprinzip am Beispiel der Maximilian-Kolbe-Schule in Rimpar. 2012

4) Claudius Schneck: Nachhaltige Unterrichtsprojekte am Beispiel der Maximilian-Kolbe-Schule in Rimpar. 2014

 

 

 

Maximilian-Kolbe-Preis

Seit 2005 feiern wir am 10. Oktober den „Maximilian-Kolbe-Tag“ als Festtag der Schule. Jedes Jahr gestalten die Schüler mit den Geistlichen beider Konfessionen einen Gedenkgottesdienst. An dessen Ende wird immer der „Maximilian-Kolbe-Preis“ angekündigt. Die Schülerin bzw. der Schüler, der sich in besonderer Weise für seine Mitschüler einsetzt, erhält diesen am Ende des Schuljahres. Dieser besteht aus einer Urkunde und einem Kinogutschein.

Im Rahmen einer Schülervollversammlung schlagen Schüler eine Kandidatin oder einen Kandidaten vor und begründen dies. Anschließend wählen die Schüler schriftlich und geheim in ihren Klassenzimmern.

Die Preisträger bisher waren:

2006: Stephanie Hörmann
2007: Nicole Hammer
2008: Nicole Hammer
2009: Maxemilian Sandtner
2010: Ronja Väth
2011: Tristan Stark
2012: Tristan Stark
2013: Lena Weber
2014: Michell Orofino                                                                                                                                            
2015: Max Abendschein
2016: Darius Hahn und Benjamin Hartlieb

 

 


 

Demnächst bei uns...

Aktuelles

MKS garantiert Ausbildungsplatz

Jeder Schüler soll seinen Platz finden

Die Maximilian-Kolbe-Schule ist die erste Schule in Bayern, die eine Ausbildungsplatzgarantie anbietet. Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe werden Ausbildungsplatzangebote unterbreitet, sofern die Schüler einige Voraussetzungen erfüllen

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